Von der Idee zum fertigen Produkt

1. Skizze und/oder CAD-Modell

Im Kunst- oder Werkunterricht skizziert ihr das Modell eurer Produktidee. Natürlich könnt ihr euer Wunschprodukt auch gleich am PC mit Hilfe einer CAD-Software wie TinkerCAD oder anderen erstellen. Das hat den Vorteil, dass ihr dann auch gleich die Daten für den 3D-Druck verfügbar habt.

Dabei müsst ihr aber bestimmte Bedingungen bezüglich Größe und Form einhalten. Diese findet ihr beispielsweise auch in den Unterlagen für die IdeenExpo 2026, die im Juni 2026 stattfand. 

-> Ausschreibung Modellwettbewerb IdeenExpo 2026 [pdf, 834kB, öffnet neuen Tab]

2. Formen und Gießen

Im nächsten Schritt geht es dann in die Gießereiwerkstatt. Hier bereitet ihr die Form für den Guss vor: Ihr füllt einen Formkasten (zunächst den Unterkasten), der auf einer Platte mit dem Modell liegt, mit Sand und stampft diesen fest. Anschließend geht es in gleicher Form an den Oberkasten, der dann noch einen Einlauf und den Speiser bekommt. 

Anschließend wird glühendes Metall in die Form gegossen. Hier kommt es auf eine ruhige Hand und Fingerspitzengefühl an. Dann muss das Teil abkühlen, was je nach Größe etwa 5-15 min. dauert.

3. Putzen

Im letzten Schritt feilt und putzt ihr das abgekühlte Gussteil: Glückwunsch, Ihr habt Euer erstes eigenes Produkt erschaffen!

Nebenbei habt ihr die komplette Prozesskette kennengelernt, vom Gießen bis zur Endmontage.

Übrigens, wenn Ihr eine Schülerfirma gründet, könnt Ihr sogar den wirtschaftlichen Aspekt des Gießens abbilden und Euch Gedanken über ein passendes Marketing machen.